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Das Fach Geschichte stellt sich vor

Normalerweise begrüßen wir Sie am Tag der Offenen Tür mit einer Zeitreise ins Alte Äygpten (und einem Portal ins Antike Rom zum Fach Latein). Dieses Jahr laden wir Sie auf unserer Homepage stattdessen zu einer virtuellen Erkundungsreise durch die vielfältigen Seiten des Geschichtsunterrichts ein. Klicken Sie einfach in unserem Vorstellungstext auf die buntmarkierten Links! Zurück zum Text geht es über den „Zurück“-Button Ihres Browsers. Und ins Alte Ägypten kommen Sie so auch! Viel Vergnügen beim Stöbern!

„Geschichte ist allgegenwärtig.“  – Wir möchten unseren Schüler*innen während ihrer Schullaufbahn ermöglichen, ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu entwickeln.

Daher wird Geschichte an der Musterschule durchgehend ab Klasse 7 bis zum Abitur unterrichtet. In den Klassen 7-11 stehen dafür zwei Stunden in der Woche auf dem Plan, im ersten Jahr der Oberstufe kann durch die Wahl des Leistungsorientierungskurses eine weitere Stunde dazu kommen. In den Jgst. 12 und 13 wird Geschichte dreistündig unterrichtet, im Leistungskurs fünfstündig.

Regelmäßig organisieren wir für unsere Schüler*innen Exkursionen in Museen und zu historischen Lernorten, um das Kontextualisieren von lokalen, regionalen Ereignissen zu ermöglichen. So rückt das eigene Umfeld in den Mittelpunkt und lädt zur historischen Spurensuche ein. Auch die Berlinfahrt in Klasse 10 mit ihrem historisch-politischen Schwerpunkt nutzen wir, um Geschichte erlebbar zu machen.

Wir besuchen in der Jahrgangsstufe 7 häufig die Saalburg und in Klasse 8 findet meist ein mittelalterlicher Stadtrundgang durch Frankfurt statt. Fester Bestandteil unseres Schulprogramms in der Oberstufe die freiwillige Studienfahrt nach Auschwitz, an der ausgewählte Schüler*innen teilnehmen können, sowie die obligatorische Gedenkstättenfahrt in der Klassenstufe 12 nach Hadamar.

Die Musterschule arbeitet mit dem Frankfurter Stadtarchiv zusammen und häufig wird den Schülern das Arbeiten im Archiv praktisch nahegebracht. Seit kurzem gibt es eine schulinterne Archiv AG, die sich u.a. mit der Sichtung und Auswertung hauseigener Quellen befasst. Kleine und größere Unterrichtsprojekte, sei es die Entwicklung einer kleinen Ausstellungen oder Recherchen zur Geschichte der Musterschule, sind selbstverständlich Bestandteil unseres Geschichtsunterrichts. Auch bei der Gestaltung verschiedener Festakte zur Erinnerung an historisch bedeutsame Ereignisse wirken Musterschüler*innen mit.

Zeitzeugengespräche gehören ebenfalls zum Bildungsangebot an der Musterschule. Schüler*innen erfahren so die Alltagsrelevanz gesellschaftlicher Entwicklungen und damit die Bedeutung von Geschichte für den Einzelnen. Erzählte Geschichte soll einen Beitrag dazu leisten, Schülerinnen und Schülern die Antwort auf die Frage: „Was hat das mit mir zu tun?“ zu finden. Die Musterschüler*innen bekommen jahrgangsübergreifend immer wieder die Möglichkeit, den verschiedensten Zeitzeugen zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Jedes Jahr begrüßen wir ehemalige jüdische Frankfurter und/oder deren Nachkommen, die im Rahmen der Tätigkeit des Vereins „Jüdisches Leben in Frankfurt“ in Frankfurt zu Besuch sind (nicht selten auch Nachfahren ehemaliger Musterschüler).

Zu der Teilnahme an Geschichtswettbewerben ermutigen wir unsere Schüler*innen. Wir begleiten und unterstützen einzelne Schüler*innen oder auch Klassen bzw. Kurse bei dem gesamten Prozess von der Fragestellung, über die Planung der Arbeitsschritte, der Recherche, bis hin zur Ausarbeitung und Präsentation ihrer Ergebnisse – und, immer wieder auch, zur Preisverleihung.