Im Rahmen der historisch-politischen Berlin-Projektfahrt hatten die teilnehmenden Schüler die exklusive Möglichkeit am 17.07.2022 den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Joschka Fischer (Amtszeit: 1998 – 2005), zu treffen.
Schulleben
Straßbourg in Frankfurt
Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments zu Besuch an der Musterschule
Am 14.07 hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse, die Chance mit einer der Vizepräsident:innen des EU-Parlaments, Frau Nicola Beer (FDP), ins Gespräch zu kommen. Es wurden viele interessante Fragen gestellt zum Krieg in der Ukraine und der Inflation in Deutschland, aber auch zur Flüchtlingspolitik der EU. Nicola Beer gab uns auf alle Fragen ihre, aber auch die Meinung und Sichtweise des EU-Parlaments mit. Durch die verschiedenen Meinungen der Schülerschaft kam es oft zu einer „hitzigen“ Diskussion und vielen lehreichen Debatten. Obwohl wir nicht immer die Meinung von Frau Beer teilten, war es trotzdem ein gelungener Einblick ins Leben einer EU-Parlamentarierin und eine informative, abwechslungsreiche Stunde. Unserer Meinung nach könnten wir so etwas öfter machen!
Verfasst von Akemi und Adaora Eribou (9 D)
Fotos:
Tagesbericht vom Sonntag, 17.07.2022
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Sonntagmorgen um 07 Uhr: ein ungewöhnlicher Zeitpunkt dafür, dass das Tor der Musterschule weit geöffnet steht. Auf dem Schulhof warten auf alle Schüler, die nun sogar schon Sonntags in die Schule kommen, einige Coronatests und schließlich ein quietschgrüner Bus mit Busfahrer Michael.
Abfahrt gen Berlin – für die außerplanmäßige Berlinfahrt der E2 mit Frau Lau, Herr Kaiser, Frau Georgiadou und Herr Rektor. 50 Schüler machen sich verschlafen auf den Weg in die Hauptstadt zu einem vielseitigen geschichtlich-politischem Programm. Während der Busfahrt sorgt Fahrer Michael mit seinen zahlreichen Ansagen inklusiv russischem Akzent für gute Stimmung, die uns nach und nach immer mehr aufweckt.
Um 16 Uhr ist es dann soweit: die Bremsen ertönen zum letzten mal an diesem Tag und der Bus hält vor dem bunten Happy Hotel in Berlin, das von innen garnicht mehr so happy aussieht… Stahlbetten und eine aufs nötigste reduzierte Einrichtung sorgen für den ersten kleinen Schock – verbunden natürlich mit zahlreichen Corona-Sorgen, von denen leider auch diese Fahrt nicht verschont bleiben kann.
Dafür, dass aber sooo viele Frankfurter Schulen gerade gleichzeitig in Berlin sind, lernen wir die Lage des Hotels schnell schätzen: wenige Gehminuten entfernt finden sich gleich einige Kult-Restaurants und weiteres kulinarisches Angebot.
Vor dem ersten Programmpunkt dieser Fahrt muss man sich aber auch stärken: wir haben die exklusive Möglichkeit den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Joschka Fischer (Amtszeit: 1998 – 2005) zu treffen.
Schon im Vorhinein hat sich der PoWi-LOK mit der (total begeisterten) Frau Lau über „Joschi‘s“ Karriereweg informiert und ist mit Fragen gut gewappnet.
Das Gespräch moderieren Helena Polic, Mathis Eckert, die immernoch-hell auf begeisterte Frau Lau und die Pfarrerin & Gastgeberin Martina Steffen-Elis (Ev. Apostel-Paulus-Gemeinde).
Über die Turnschuhe, die Joschka Fischer bei seiner Vereidigung im Landtag trug (und heute übrigens nicht mehr trägt), kommen wir ins Gespräch über seine politische Vergangenheit und Fragen/Entscheidungen, die bis heute noch Relevanz haben.
Ausführlich sprechen wir über den Afghanistan-Einsatz und seinen Auslöser, den 9/11. Der Außenminister sieht die Bilder damals auch nur im Fernsehen seines Büros und wird wenige Minuten später zu einer Krisensitzung ins Kanzleramt zu Gerhard Schröder fahren. Auch über vermeintliche „grüne Ideale“ und den Pazifismus der Partei können wir sprechen. Fischer lobt die jetzige Bundesregierung für ihre sichere und konsequente Arbeit und betont, dass er heute und in seinem Alter nicht nochmal die Verantwortung übernehmen wollte.
Auf die Frage woraus er Hoffnung in vermeintlich dunklen Tagen für die Demokratie zieht, antwortet Joschka Fischer sinngemäß: „Die Zukunft seid ihr und eure Generation. Es wird bzw. ist der Zeitpunkt (ge)kommen, da seid ihr die wichtigsten – das bin nicht ich und auch nicht meine Generation. Aus Euch schöpfe ich meine Hoffnung!“
Ein spannender und aufschlussreicher Austausch, der die Berlinfahrt in ihrer inhaltlichen Vielfältigkeit erst einläutet.
Text: Mathis Eckert, E2
Fotos: Joris Liedtke, E2
Berlin grüßt Frankfurt
Am Sonntagmorgen um 8 Uhr ging es an der Musterschule für 50 Schüler der E-Phase los auf große Reise nach Berlin.
Eine vielseitige und intensive Woche steht bevor und wir geben hier exklusive Einblicke LIVE aus Berlin!
Reporter in Berlin: Mathis Eckert & Joris Liedtke, E2
– Tagesbericht vom Sonntag, 17.07.22: Vom Durchhalten, Ankommen und woraus der Außenminister a.D. Joschka Fischer seine Hoffnung schöpft, wie die Schüler während der Busfahrt bei guter Laune gehalten werden und welche böse Überraschung im Hotel wartete, lest ihr hier… (Text: Mathis Eckert, Fotos: Joris Liedtke)
– Tagesbericht vom Montag, 18.07.22: Verbrechen des Nazi-Regime, Erinnerung an den Holocaust und Unschuldig gefangen in der DDR – Geschichtsschwerpunkt am Tag 2 der Berlinfahrt, hier nachzulesen… (Text + Fotos: Joris Liedtke, Gedanken zum Mahnmal + Fotos: Mathis Eckert)
– Tagesbericht vom Dienstag, 19.07.22: Die Berliner Mauer, das Zentrum der deutschen Demokratie und Gespräch mit
dem Frankfurter MdB – politische Bildung aus dem Machtzentrum Deutschlands, hier nachzulesen… (Text und Fotos: Mathis Eckert)
Spendenaktion der SV
In den letzten Wochen hat die SV nach und nach die Spenden für die ukrainischen Flüchtlinge in das Henriette-Fürth-Haus in der Gutleutstraße gebracht. Es ist so viel zusammengekommen, dass wir vier Autos brauchten, um alles zu transportieren! Die Mitarbeitenden bei der Annahmestelle haben sich sehr gefreut, denn viele Dinge werde dort dringend gebraucht.
Wir danke allen, die gespendet haben und beim Sortieren und Transportieren der Spenden geholfen haben.
Ein herzlicher Dank geht auch an den Caritasverband, welcher unsere zahlreichen Spenden von Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften angenommen hat und nun an die ukrainischen Flüchtlinge weitergibt.
Akemi, Hevi, Adaora und Isabel für die SV
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Loriot lässt grüßen!
Macht es eigentlich einen Unterschied, ob ein Ei zufällig oder absichtlich viereinhalb Minuten gekocht wird? Was geschieht denn, wenn ein Trompeter theoretisch in eine Geige bläst? Und sollte man sich vorschreiben lassen müssen, wohin man schaut, wenn der Fernseher kaputt ist? Diesen und ähnlichen tiefgründigen Fragen widmete sich der DS-Kurs (Darstellendes Spiel) der Jahrgangsstufe 9. Unter der Leitung von Kristin Voigt hatten die Schülerinnen und Schüler fünf Szenen des berühmten Humoristen Loriot inszeniert und eingeübt, die sie nun am 15. Juli mit großem Erfolg ihren Klassenkameraden vorführten. Diese bedankten sich mit einem kräftigen und herzlichen Applaus für die amüsante Darbietung. Übrigens: Auch das uneinheitliche Verbeugen am Ende der Szenen hatte durchaus Qualitäten für eine Loriot-Nummer 😉
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