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Gespräch mit Außenminister a.D. Joschka Fischer

Im Rahmen der historisch-politischen Berlin-Projektfahrt hatten die teilnehmenden Schüler:innen die exklusive Möglichkeit am 17.07.2022 den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Joschka Fischer (Amtszeit: 1998 – 2005), zu treffen.

Schon im Vorhinein hat sich der PoWi-LOK mit der (total begeisterten) Frau Lau über „Joschi‘s“ Karriereweg informiert und ist mit Fragen gut gewappnet.

Das Gespräch moderieren Helena Polic, Mathis Eckert, die immernoch-hell auf begeisterte Frau Lau und die Pfarrerin & Gastgeberin Martina Steffen-Elis (Ev. Apostel-Paulus-Gemeinde).

Über die Turnschuhe, die Joschka Fischer bei seiner Vereidigung im Landtag trug (und heute übrigens nicht mehr trägt), kommen wir ins Gespräch über seine politische Vergangenheit und Fragen/Entscheidungen, die bis heute noch Relevanz haben.

Ausführlich sprechen wir über den Afghanistan-Einsatz und dessen Auslöser, „9/11“. Der Außenminister sieht die Bilder damals auch nur im Fernsehen seines Büros und wird wenige Minuten später zu einer Krisensitzung ins Kanzleramt zu Gerhard Schröder fahren. Auch über vermeintliche „grüne Ideale“ und den Pazifismus der Partei können wir sprechen. Fischer lobt die jetzige Bundesregierung für ihre sichere und konsequente Arbeit und betont, dass er heute und in seinem Alter nicht nochmal die Verantwortung übernehmen wollte.

Auf die Frage, woraus er Hoffnung in vermeintlich dunklen Tagen für die Demokratie zieht, antwortet Joschka Fischer sinngemäß: „Die Zukunft seid ihr und eure Generation. Es wird bzw. ist der Zeitpunkt (ge)kommen, da seid ihr die wichtigsten – das bin nicht ich und auch nicht meine Generation. Aus Euch schöpfe ich meine Hoffnung!“

Ein spannender und aufschlussreicher Austausch, der diese außerplanmäßige Berlinfahrt in ihrer inhaltlichen Vielfältigkeit erst einläutet.

Matthis Eckert (E)

Joris Liedtke (E)

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