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Waffelstand

Jeden Tag werden von Schülerinnen der 9. Klasse und Frau Lode auf dem Schulhof von 10 bis 11 Uhr Waffeln und Limonade verkauft. Die Einnahmen werden für die Umgestaltung des Schulhofs verwendet.

Gerne könnt ihr in den nächsten Tagen vorbeikommen und euch eine Waffel und Limonade kaufen. Der Andrang ist aber sehr hoch, daher lohnt es sich früh zu kommen.

  

Mobbing ist lieblos und obermies

Mobbing ist ein Thema, was nicht immer schön ist. Aber was ist überhaupt Mobbing? Das wollten wir mal genauer untersuchen, deswegen haben wir in das Projekt „Mobbing ist lieblos und obermies“ reingeschaut. Als wir da waren, haben die Teilnehmenden mit einer Übung begonnen. Die Übung bestand aus einer Decke und vier Leuten. Sie durften nicht reden und mussten die Decke mit ihren Füßen wenden. Sie haben sich sehr schwer getan. Danach haben alle mal erzählt, was sie bei der Übung empfunden haben. Carmilo sagte: „Es hat ein bisschen genervt, denn jeder hatte eine andere Denkweise.“

Wir haben auch ein Interview mit einer Teilnehmenden geführt. Hier könnt ihr das Interview lesen:

Reporter: Wurdest du schon einmal gemobbt?

Teilnehmerin: Nein, nicht so richtig, ich habe es nur schon miterlebt und es hat mich sehr verletzt, aber mit der Zeit wird man natürlich auch stärker.

Reporter: Wieso hast du dieses Projekt gewählt?

Teilnehmerin: Ich habe es ja schon oft miterlebt und wollte erfahren, wie man sich dagegen wehren kann.

Reporter: Was habt ihr bereits im Projekt gemacht?

Teilnehmerin: Wir haben darüber gesprochen, wie man mit Mobbing umgeht und es abwehren kann.

Reporter: Was gefällt dir an diesem Projekt?

Teilnehmerin: Mir gefällt an diesem Projekt, dass man mit den anderen Kindern darüber sprechen kann und dass wir immer zusammen Spiele spielen können.

Reporter: Charlie, Benjamin und Pablo (Jg. 5)

Tagesbericht vom Montag, 18.07.2022

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Montag, das bedeute der erste Tag in Berlin, an dem wir nicht nur im Bus sitzen und uns über das Hotel lustig machen. Das bedeutet aber auch wieder früh aufstehen – und zwar um 7h.  

Das hat auch ganz gut geklappt, trotzdem war allen beim Frühstück, das überraschend gut war, die Müdigkeit deutlich anzusehen.

Die große Gruppe wurde geteilt und ist in drei Gruppen zur „Topographie des Terrors“ aufgebrochen. 

Ob man es glauben möchte oder nicht, wir sind sogar 20 Minuten zu früh da gewesen, was bestimmt an der Pünktlichkeit der Schüler lag…

In einer sehr nachdenklichen Stimmung wurden wir von einem Guide über das absichtlich triste und grau gestaltete Gelände geführt und konnten viele wichtige Details über die polizeilich-staatlichen Einrichtungen und über den Standort an der Niederkirchner Straße lernen. 

Auch über das Gelände der Gedenkstätte hinaus, haben wir über die gesamte Umgebung des ehemaligen Nazi-Regierungsviertel gelernt, wie der grausame Machtapparat so funktionieren konnte.

Auch wenn unser Guide gleich mehrfach nur noch eine weitere Sache erwähnen wollte, haben wir schlussendlich eine zwanzig Minuten längere und sehr vielseitige Führung ermöglicht bekommen.

Der Guide schließt die Führung mit einem Appell an alle Demokraten und Demokratinnen: „Nazis haben sich unsterblich gemacht. Und das meine ich in keinster Weise positiv besetzt.“

Ein Appell der verknüpft mit unserer nächsten Station daran erinnert, dass sich sowas nie wiederholen darf.

Über das Finanzministerium sind wir fußläufig zum Holocaust-Denkmal gelaufen und wurden durch die meterhohen Betonklötzen an die Schrecklichen Verbrechen der NS Zeit gedacht.

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas ist ein bedeutendes Denkmal in Berlin. Auch wenn man hier auf sich selber gestellt ist und keine interessanten aber auch sehr berührende Zahlen hört wie bei einer Führung, ist das Erleben beim Durchgehen sehr intensiv, beklemmend und schockierend zugleich. 

Hier ein paar Gedanken zum Mahnmal:

Zum Glück hatten wir Frau Georgiadou, als Ortskundige dabei, die uns erfolgreich mit Hilfe von Google Maps vom Holocaust-Mahnmal bis zum Brandenburger Tor navigiert hat (ganze 200m!).

Nach einer langen Spaziergang hieß es dann beim Brandenburger Tor: „Alle bitte lächeln!“ und wir haben ein Kleingruppenfoto gemacht.

Gestärkt aus der Mittagspause, trafen wir auf der Straße des 17. Junis wieder auf Michael, den gut gelaunten Busfahrer, und wurden zur Gedenkstätte Hohenschönhausen gefahren. 

In einem Gefängnis zu sein, dass vor nicht einmal 35 Jahren noch Menschen In Deutschland eingesperrt hat, die einfach nur Ihre Meinung gesagt haben ist völlig unvorstellbar. Und dann von ehemaligen Häftlingen rumgeführt zu werden, geht einem persönlich sehr nah. 

Enge Räume, Milchglasfenster, Ampelsysteme und völlige Orientierungslosigkeit sind alles Instrumente der Stasi, um die Gefangenen mental und physisch an ihre persönlichen Grenzen zu bringen. Gepaart mit (nächtlichen) Verhören, die nur darauf ausgelegt waren die mentalen Schwächen der einzelnen Häftlinge herauszufinden und diese dann so lange auszunutzen, bis ein Geständnis gemacht wurde.

Jeder einzelne Schritt wurde bis ins kleinste Detail geplant und allein der Transport in einem normal aussehenden Handwerkerfahrzeug mit vielen Umwegen in Berlin und Werbeaufschriften wie „Frischer Fisch!“, sollte den Gefangenen Ungewissheit und Unsicherheit vermitteln und nach außen die Unwissenheit der DDR-Bürger aufrecht erhalten.

Völlig unvorstellbar, dass Menschen unschuldig für mehrere Jahre festgehalten wurden, so wie Zeitzeuge Thomas Raufeisen (Zelle und damit Häftlingsnummer 230), der unsere Gruppe betreut hat. Thomas hat an das DDR-Regime seinen Vater gleich zweifach verloren: zunächst als Spion für die DDR und dann als Feind und Gefangener in einem Gefängnis. Wie zahlreiche andere Gefange ist er unter nicht aufgeklärten Umständen gestorben. 

Am Abend gab es wieder Zeit sich in Kleingruppen zu treffen und Essen zu gehen. 

Heute durften wir alle eine halbe Stunde länger draußen bleiben als gestern und natürlich haben es nicht alle auf die Minute pünktlich ins Happy Hotel geschafft.

Text + Fotos: Joris Liedtke, E2
Gedanken zum Mahnmal + Fotos: Mathis Eckert, E2

Bullet Journal

Das Projekt „Bullet Journal“ ist für Schülerinnen und Schüler von der 5. Klasse bis zur Q Phase. Heute sind wir nur bei den Teilnehmenden der 5. bis 9.Jahrgangsstufe mit dabei. Aber was ist Bullet Journal eigentlich? … Bullet Journal nennt man, wenn man in ein Punktegitter einen Kalender mit coolen Sprüchen, Bildern und anderes zeichnet.

Tag 3: Heute haben die Teilnehmenden fleißig an ihren Kalendern weitergearbeitet. Sie haben geschnitten, gezeichnet und gemalt… Sie haben heute mit den Schultablets Videos über Bullet Journal angeschaut, um neue Ideen zu bekommen. Eine Schülerin antwortet auf die Frage, ob es ihr Spaß macht: „Ja es macht mir Spaß, weil es so vielfältig ist.“ Die Schülerin wird ihren Kalender auf jeden Fall benutzen. Jeder Monat hat ein anderes Thema. Zum Beispiel hat der Monat Juli das Thema Wassermelonen wegen der Hitze. Der August hat das Thema Kakteen, weil dann der Sommer endet.

 

Reporter: L.Wanko, P.O.Bauer, C.Naab und V.Trosdorf (Jg. 5)

Hier könnt ihr schon einmal die tollen Ergebnisse sehen:

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Fotos von Frau Piller

Gesunde Pausensnacks

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Tag 1

Die Teilnehmenden des Projektes „Gesunde Pausensnacks“ schauen sich zum Einstieg einen Film an, der ums gesunde Essen in den Pausen geht.

Wir interviewen danach einen Schüler:

1. Frage: Warum hast du dieses Projekt gewählt?

1. Antwort: Ich habe dieses Projekt gewählt, weil ich es interessant finde und weil es beim Projekt auch leckere Pausensnacks gibt.

2. Frage: Was willst du am Ende dieses Projektes mitnehmen?

2. Antwort: Ich möchte lernen, wie man gesunde Pausensnacks macht.

3. Frage: Hattest du schon Erfahrung mit dem Thema und kochst du auch manchmal selber für dich?

3. Antwort: Ja, ich probiere manchmal selber zu kochen und ich möchte dann nicht nur ungesundes Essen machen, sondern auch gesundes Essen.

Tag 2

Als wir gerade den Raum betraten, haben die Teilnehmenden Pausensnacks gemacht. Sie haben uns genau gezeigt, was sie für Essen machen. Sie zeigten uns ein Rezept für eine Frühstücksbowl, für einen Frühstücksriegel und für Smoothies. Am Ende konnten wir uns alle Pausensnacks anschauen. Wir durften sogar probieren! Die Frühstücksbowl war der Hammer! Eigentlich mag ich kein Frühstück, aber diese Frühstücksbowl hat mich echt überrascht. Ich muss sagen, dass die Frühstücksbowl ab jetzt mein Lieblingsfrühstück ist. Die Teilnehmenden haben sich echt viel Mühe gegeben und das hat man auch gemerkt. Die Teilnehmer Oskar und Ayman, die die Frühstücksbowl gemacht haben, können sich unserer Meinung nach auf jeden Fall bei einem Kochwettbewerb anmelden. Es hat uns einfach umgehauen. Wir waren hin und weg. Unsere Zunge hat echt etwas sehr Leckeres gespürt. Das war der Bericht von heute und der Tag hat uns viel Spaß gemacht.

Tag 3

Die Teilnehmenden haben heute früh mal wieder fleißig gearbeitet. Es gab Powerballs und natürlich auch die Frühstücksbowl, einen Früchteteller und einen Gemüseteller. Danach werden alle zusammen ein Frühstücksessen machen und die letzte Zeit zusammen noch einmal genießen. Die Kinder hatten echt Spaß bei diesem Projekt – und wir übrigens auch  😉

Und das sind wir: Eure Reporter Justus und Florian (Jg. 5)

Blau machen / Art meets chemistry

Am Montag waren die Blaumacher im Städel und sollten blaue Bilder finden. Deshalb haben wir gestern keinen Bericht geschrieben. Im Städel durften die Schülerinnen und Schüler sich frei bewegen.

Heute sind sie wieder in der Schule. Wir haben beobachten, wie die Lernenden Bilder hergestellt haben. Sie haben die Bilder jedoch nicht normal, sondern wie in alten Jahren, als es noch keine Drucker oder andere elektrische Geräte gab, gemacht. Wir haben viel Kompliziertes über Säuren und andere Chemikalien gelernt.

Nach einer Stunde waren die Bilder fertig und hingen an Wäscheleinen im Raum.

Wir haben auch ein Interview geführt:

Reporterin M: Wie kamt ihr denn darauf, dieses Projekt zu wählen?

Gayann und Emma: Wir sind beide sehr kunstinteressiert und wir kennen auch Frau Henke und Herr Werner schon ganz gut. Wir dachten, wir haben bestimmt eine schöne Woche.

Reporterin M: Was ist bisher das coolste, was ihr gemacht habt?

Gayann und Emma: Wir haben noch nicht so viel gemacht, denn heute ist erst Dienstag. Aber ich finde, dass es gerade ganz cool ist, denn wir färben ja jetzt unsere Bilder blau und ich glaube, dass das ganz toll wird.

Reporterin E: Auf was freut ihr euch am meisten?

Gayann und Emma: Wir können morgen vielleicht die blauen Bilder auch auf T-Shirts machen und auf Beutel. Ich glaub, das wird auch ganz cool. Heute machen wir das ja nur auf Blättern.

Reporterinnen: Ok, dann danke. 😀

So sieht das dann aus, wenn die Farbe auf Stoffe gebracht wird:

Am letzten Tag dürfen wir bei einem Experiment dabeisein:

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt „Blaumachen“ erhitzen eine Chemikalie. Bei 60° C soll sich die ursprünglich blaue Chemikalie gelb färben. Aber was ist das?! Das Thermometer zeigt bereits 70° C und die Flüssigkeit ist noch tiefblau! Der Lehrer meint: „Das sieht nicht gut aus!“. War die lange Wartezeit und all die Hoffnung umsonst?

NEIN!   Der Lehrer ergänzt jetzt den Stoff Indigo. Und nach langem Rühren wird die Chemikalie gelb und ist gerettet!

Alle im Raum sind erleichtert!

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Das sind die Projektverantwortlichen: Frau Henke und Herr Werner:

von euren Reporterinnen: Mila, Elise und Tabea

 

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