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Ukulele für Anfänger

Die Gruppe hat sich mit ihren Ukulelen echt viel vorgenommen, sie können jetzt nach zwei Tagen schon sieben Akkorde, mit denen sie schon 4 Stücke spielen können. Das ist für ein, zwei Tage Übezeit schon echt viel! Mit der Unterstützung von Frau Voigt haben sie gute Stimmung und schaffen schnell Fortschritte.

Wir haben ein Interview geführt:

Reporter: Warum habt ihr das Projekt gewählt?

Schüler:  Ich habe das Projekt gewählt, da ich ein neues Instrument lernen wollte.

Reporter: Wie viele Stücke könnt ihr schon?

Schüler: Wir können schon 4 Stücke.

Reporter: Ist es am Anfang schwer oder habt ihr es schnell hingekriegt, schöne Stücke zu spielen?

Schüler: Wir haben es sehr schnell hingekriegt, schöne Stücke zu spielen.

Reporter: Macht es viel Spaß?

Schüler: Ja, weil es Spaß macht, mit den anderen zu spielen.

Reporter: Konntest du davor schon Ukulele spielen?

Schüler: Nein, ich konnte nur ein kleines bisschen Gitarre spielen.

 

An den weiteren Tagen haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts neue Stücke gelernt und ihr präsentieren sie in kleinen Aufführungen im Schulhaus.

von euren Reportern Milan und Klaas (Jg. 5)

Fußball

Die Teilnehmenden des Projektes „Fußball“ schieben am Anfang die Tore zu ihren Plätzen, um gleich anzufangen. Aber bevor sie anfangen, hat der Projektleiter vier „Fußballstars“ ausgewählt, die uns ein Interview geben sollen.

Die erste Teilnehmerin die ein Interview gibt, heißt Emilia:

Reporter: Wieso hast du das Projekt gewählt?

Emilia: Ich mag Fußball, besonders mit meinen Freunden.

Reporter:  Spielst du in einem Verein, und wenn ja in welchem Verein?

Emilia: Ja, ich spiele im Verein FSV Bergen.

Reporter: Welche Position spielst du in deinem Verein?

Emilia: Im Verein spiele ich im Sturm.

 

Danach fragten wir Ayman.

Reporter: Wieso hast du das Projekt gewählt?

Ayman: Ich spiele Fußball in einem Verein, und ich mag es Fußball mit meinen Freunden zu spielen. Das Projekt hat mir auch am meisten zugesagt.

Reporter: In welchem Verein spielst du?

Ayman: Ich spiele seit dieser Saison in SG Bornheim.

Reporter: und welche Position spielst du?

Ayman: Ich spiele meistens Zentrales Mittelfeld. Manchmal bin ich aber auch rechts oder links außen.

 

Nachdem wir Ayman befragt haben, befragten wir Luca.

Reporter: Warum hast du das Projekt gewählt?

Luca: Ich habe das Projekt gewählt, weil viele meiner Freunde hier sind, und weil Fußball mein Hobby ist.

Reporter: Spielst du in einem Verein, wenn ja in welchem?

Luca: Ja, ich spiele bei FFC Olympia.

Reporter: Und welche Position spielst du?

Luca: Ich spiele als Innenverteidiger.

 

Jetzt sprechen wir mit Sam.

Reporter: Warum hast du das Projekt gewählt?

Sam: Weil Fußball mein Hobby ist.

Reporter: Spielst du in einem Verein, und wenn ja in welchen?

Sam: Ja, ich spiele im Verein SV Sachsenhausen.

Reporter: Und welche Position spielst du?

Sam: Ich spiele im Verein Innenverteidiger.

Das waren die Interviews.

Am dritten Tag gehen sie ins Eintracht Frankfurt Museum. Sie schauen sich an, was alles so im Museum ausgestellt ist.

Ist E-Sport eigentlich Sport?

Tag 2: E-Sport! E-Sport ist Sport, der elektronisch stattfindet. Aber ist das überhaupt ein Sport und was geht in der AG so ab??? Jeden Tag stellt man sich eine Frage zum Thema E-Sport. Zum Beispiel: Ist E-Sport überhaupt ein richtiger Sport oder ist E-Sportler ein Traumberuf?

Dazu befragen wir einen Schüler:

Reporter: Ist E-Sport für dich ein richtiger Sport?

Schüler: Ja, meiner Meinung ist es ein richtiger Sport, weil es auch viele andere Sportarten gibt, für die man nicht viel Bewegung braucht.

Reporter: Genau, auch Schach wurde als richtiger Sport aberkannt.

Schüler: Ja! Aber zum Bespiel für Schießsport brauchst du auch nur Hand-Augen-Koordination.

Reporter: Ja, das stimmt. Man braucht ja auch schnelle Reflexe und Aim bei vielen Spielen.

Schüler: Ja, das auch!

Nachdem diese Fragen geklärt sind, gibt es ein Turnier. Das Turnier findet über die ganze Woche statt. Es wird Mariocart gespielt, wo alle AG Teilnehmende mitmachen. Es gibt 5 Ligen, in den jeweils immer 4 Personen sind. Ziel ist es, alles zu geben und möglichst gut abzuschneiden. Am Ende der Woche steht die Gewinnerin oder der Gewinner und die Position der anderen Spieler fest.

 

Tag 3: Heute stellt das E-Sport-Projekt sich selbst keine Frage, sondern einem echten E-Sportler: Malon aus Bielefeld ist über eine Video-Schalte zugeschaltet. Malon ist normalerweise E-Sportler, hat aber auch mal ein E-Sport Team gecoacht. Er spielt am meisten das Spiel „Halo“.

Schüler: Was sind die Aufgaben eines Coaches?

Malon: Eine Aufgabe ist zum Beispiel, das Team zusammenhalten. Man muss auch den Überblick behalten und darauf achten, dass die Spieler konzentriert bleiben. Außerdem hat der Coach den Zeitplan, wann die verschiedenen Maps ins Spiel kommen.

Schüler: Wie machst du das mit den Turnieren?

Malon: Die meisten Turniere sind online, aber im „Notfall“ nehme ich mir frei.

Schüler: Wird das Spiel nicht irgendwann langweilig?

Malon: Das fragen mich viele und die meisten meiner Freunde mögen „Halo“ auch nicht. Aber mir macht es immer Spaß und ich verliere ihn irgendwie nie.

Schüler: Hältst du E-Sport für Sport?

Malon: Es ist nicht zu vergleichen mit Basketball oder Fußball, aber es erfordert andere Anstrengungen. Und wenn Golf ein Sport ist, ist E-Sport auch ein Sport.

Von: C. Naab / V. Trosdorf / P.O. Bauer / L. Wanko (Jg. 5)

Waffelstand

Jeden Tag werden von Schülerinnen der 9. Klasse und Frau Lode auf dem Schulhof von 10 bis 11 Uhr Waffeln und Limonade verkauft. Die Einnahmen werden für die Umgestaltung des Schulhofs verwendet.

Gerne könnt ihr in den nächsten Tagen vorbeikommen und euch eine Waffel und Limonade kaufen. Der Andrang ist aber sehr hoch, daher lohnt es sich früh zu kommen.

  

Mobbing ist lieblos und obermies

Mobbing ist ein Thema, was nicht immer schön ist. Aber was ist überhaupt Mobbing? Das wollten wir mal genauer untersuchen, deswegen haben wir in das Projekt „Mobbing ist lieblos und obermies“ reingeschaut. Als wir da waren, haben die Teilnehmenden mit einer Übung begonnen. Die Übung bestand aus einer Decke und vier Leuten. Sie durften nicht reden und mussten die Decke mit ihren Füßen wenden. Sie haben sich sehr schwer getan. Danach haben alle mal erzählt, was sie bei der Übung empfunden haben. Carmilo sagte: „Es hat ein bisschen genervt, denn jeder hatte eine andere Denkweise.“

Wir haben auch ein Interview mit einer Teilnehmenden geführt. Hier könnt ihr das Interview lesen:

Reporter: Wurdest du schon einmal gemobbt?

Teilnehmerin: Nein, nicht so richtig, ich habe es nur schon miterlebt und es hat mich sehr verletzt, aber mit der Zeit wird man natürlich auch stärker.

Reporter: Wieso hast du dieses Projekt gewählt?

Teilnehmerin: Ich habe es ja schon oft miterlebt und wollte erfahren, wie man sich dagegen wehren kann.

Reporter: Was habt ihr bereits im Projekt gemacht?

Teilnehmerin: Wir haben darüber gesprochen, wie man mit Mobbing umgeht und es abwehren kann.

Reporter: Was gefällt dir an diesem Projekt?

Teilnehmerin: Mir gefällt an diesem Projekt, dass man mit den anderen Kindern darüber sprechen kann und dass wir immer zusammen Spiele spielen können.

Reporter: Charlie, Benjamin und Pablo (Jg. 5)

Tagesbericht vom Montag, 18.07.2022

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Montag, das bedeute der erste Tag in Berlin, an dem wir nicht nur im Bus sitzen und uns über das Hotel lustig machen. Das bedeutet aber auch wieder früh aufstehen – und zwar um 7h.  

Das hat auch ganz gut geklappt, trotzdem war allen beim Frühstück, das überraschend gut war, die Müdigkeit deutlich anzusehen.

Die große Gruppe wurde geteilt und ist in drei Gruppen zur „Topographie des Terrors“ aufgebrochen. 

Ob man es glauben möchte oder nicht, wir sind sogar 20 Minuten zu früh da gewesen, was bestimmt an der Pünktlichkeit der Schüler lag…

In einer sehr nachdenklichen Stimmung wurden wir von einem Guide über das absichtlich triste und grau gestaltete Gelände geführt und konnten viele wichtige Details über die polizeilich-staatlichen Einrichtungen und über den Standort an der Niederkirchner Straße lernen. 

Auch über das Gelände der Gedenkstätte hinaus, haben wir über die gesamte Umgebung des ehemaligen Nazi-Regierungsviertel gelernt, wie der grausame Machtapparat so funktionieren konnte.

Auch wenn unser Guide gleich mehrfach nur noch eine weitere Sache erwähnen wollte, haben wir schlussendlich eine zwanzig Minuten längere und sehr vielseitige Führung ermöglicht bekommen.

Der Guide schließt die Führung mit einem Appell an alle Demokraten und Demokratinnen: „Nazis haben sich unsterblich gemacht. Und das meine ich in keinster Weise positiv besetzt.“

Ein Appell der verknüpft mit unserer nächsten Station daran erinnert, dass sich sowas nie wiederholen darf.

Über das Finanzministerium sind wir fußläufig zum Holocaust-Denkmal gelaufen und wurden durch die meterhohen Betonklötzen an die Schrecklichen Verbrechen der NS Zeit gedacht.

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas ist ein bedeutendes Denkmal in Berlin. Auch wenn man hier auf sich selber gestellt ist und keine interessanten aber auch sehr berührende Zahlen hört wie bei einer Führung, ist das Erleben beim Durchgehen sehr intensiv, beklemmend und schockierend zugleich. 

Hier ein paar Gedanken zum Mahnmal:

Zum Glück hatten wir Frau Georgiadou, als Ortskundige dabei, die uns erfolgreich mit Hilfe von Google Maps vom Holocaust-Mahnmal bis zum Brandenburger Tor navigiert hat (ganze 200m!).

Nach einer langen Spaziergang hieß es dann beim Brandenburger Tor: „Alle bitte lächeln!“ und wir haben ein Kleingruppenfoto gemacht.

Gestärkt aus der Mittagspause, trafen wir auf der Straße des 17. Junis wieder auf Michael, den gut gelaunten Busfahrer, und wurden zur Gedenkstätte Hohenschönhausen gefahren. 

In einem Gefängnis zu sein, dass vor nicht einmal 35 Jahren noch Menschen In Deutschland eingesperrt hat, die einfach nur Ihre Meinung gesagt haben ist völlig unvorstellbar. Und dann von ehemaligen Häftlingen rumgeführt zu werden, geht einem persönlich sehr nah. 

Enge Räume, Milchglasfenster, Ampelsysteme und völlige Orientierungslosigkeit sind alles Instrumente der Stasi, um die Gefangenen mental und physisch an ihre persönlichen Grenzen zu bringen. Gepaart mit (nächtlichen) Verhören, die nur darauf ausgelegt waren die mentalen Schwächen der einzelnen Häftlinge herauszufinden und diese dann so lange auszunutzen, bis ein Geständnis gemacht wurde.

Jeder einzelne Schritt wurde bis ins kleinste Detail geplant und allein der Transport in einem normal aussehenden Handwerkerfahrzeug mit vielen Umwegen in Berlin und Werbeaufschriften wie „Frischer Fisch!“, sollte den Gefangenen Ungewissheit und Unsicherheit vermitteln und nach außen die Unwissenheit der DDR-Bürger aufrecht erhalten.

Völlig unvorstellbar, dass Menschen unschuldig für mehrere Jahre festgehalten wurden, so wie Zeitzeuge Thomas Raufeisen (Zelle und damit Häftlingsnummer 230), der unsere Gruppe betreut hat. Thomas hat an das DDR-Regime seinen Vater gleich zweifach verloren: zunächst als Spion für die DDR und dann als Feind und Gefangener in einem Gefängnis. Wie zahlreiche andere Gefange ist er unter nicht aufgeklärten Umständen gestorben. 

Am Abend gab es wieder Zeit sich in Kleingruppen zu treffen und Essen zu gehen. 

Heute durften wir alle eine halbe Stunde länger draußen bleiben als gestern und natürlich haben es nicht alle auf die Minute pünktlich ins Happy Hotel geschafft.

Text + Fotos: Joris Liedtke, E2
Gedanken zum Mahnmal + Fotos: Mathis Eckert, E2

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