Bereits am Abend des ersten Schultages nach den Sommerferien begann die dreitägige Studienfahrt der Q3 nach Auschwitz. Begleitet wurde unsere Gruppe von Frau Hummel und Herrn Kaiser. Direkt nach der 12-stündigen Busfahrt und einem kurzen Frühstück in der Begegnungsstätte begaben wir uns zum Stammlager 1.
Die Führung endete am Denkmal der Grauen Busse – in diesen wurden damals die Opfer nach Hadamar gebracht.
Der Nationalsozialismus ist eines der zentralen Themen des Curriculums im Geschichtsunterricht der Qualifikationsphase. Aus diesem Grund unternehmen die Schülerinnen und Schüler der Q3 an der Musterschule zu Beginn des Schuljahrs eine Studienfahrt zur Euthanasie-Gedenkstätte in Hadamar, die integraler Teil des Geschichtsunterrichts ist. So auch in diesem Jahr.
Am 9. August nahmen wir vor Ort an einer Führung teil, geleitet von einem Mitarbeiter der Gedenkstätte, der sich drei Stunden Zeit nahm, um uns die geschichtlichen Hintergründe nahezubringen, sowie die ethischen und emotionalen Fragen zu diskutieren, die dadurch aufgeworfen wurden.
Im Rahmen des Unterrichts ist der Geschichts-LK (Abiturjahrgang 2019) tief ins Stadtarchiv abgetaucht, um sich mit der Geschichte der Musterschule in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Zu Tage getreten sind dabei einige archivarische Schätze, wie z.B. diese beiden Fehdeerklärungen. Hier sagt eine Gruppe Schüler (die Musterschule war zu diesem Zeitpunkt eine reine Jungenschule) einer anderen Gruppe offiziell den Kampf an und teilt außerdem Ort und Zeitpunkt der offensichtlich körperlichen Auseinandersetzung mit:
Mit einer schauspielerisch, dramaturgisch und ästhetisch überaus gelungenen Premiere von Friedrich Schillers „Maria Stuart“ hat der Q2 Kurs Darstellendes Spiel von Frau Steckenmesser im Bockenheimer Titania-Theater am 3. Juni beeindruckt. Eine weitere Aufführung der sehenswerten Inszenierung ist für den 19. Juni in der Aula der Musterschule geplant.