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Baustelle Musterschule: zum Glück Geschichte

Seit Januar 2021 steht der Musterschule endlich wieder ihr Erweiterungsbau zur Verfügung und die Baustelle, die uns länger begleitete als gehofft oder geplant, ist jetzt zum Glück Geschichte!

Herausforderung baulicher Natur..

.. dieser Text entstand im Sommer 2018

Wer die derzeitigen baulichen Maßnahmen an der Musterschule für eine Herausforderung hält, der weiß nicht, welche Strapazen die Musterschule in dieser Hinsicht bereits gemeistert hat!

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Berühmte Musterschüler*innen

eine (sehr) kleine Auswahl:

  • ab 1803 Friedrich Traugott Klitscher, erster Direktor der Musterschule
  • Rudolf Jung (1859–1922), Historiker und Archivar
  • Arthur von Weinberg (1860–1943), Industrieller, Mäzen, Ehrenbürger Frankfurts
  • Julius Ziehen (1864–1925),Pädagoge
  • Ludwig Hirschfeld-Mack (1893-1965) Bauhaus-Künstler, „Farblicht-Musiker“
  • Nahum Goldmann (1895–1982),Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses
  • Ernst Fraenkel (1898–1975),Politologe, „Vater der modernen deutschen Politikwissenschaft“
  • Wolfgang Abendroth (1906–1985),Politologe und Rechtswissenschaftler
  • Herbert Hess (1933–2015), Jazz-Musiker und Lehrer
  • Dieter Bartetzko (1949–2015), Journalist und Architekturkritiker
  • Souad Mekhennet (*1978), preisgekrönte Journalistin und Sachbuchautorin
  • Hila Bronstein (*1983), Sängerin
  • Florian Bartholomäi (*1987), Schauspieler

 

Geschichte der Musterschule: Fehdeerklärung

Im Rahmen des Unterrichts ist der Geschichts-LK tief ins Stadtarchiv abgetaucht, um sich mit der Geschichte der Musterschule in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Zu Tage getreten sind dabei einige archivarische Schätze, wie z.B. diese beiden Fehdeerklärungen. Hier erklärt eine Gruppe Schüler (die Musterschule war zu diesem Zeitpunkt eine reine Jungenschule) eine anderen Gruppe offiziellen Streit und den Zeitpunkt, diesen – wohl körperlich – auszutragen:

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Die Musterschule in Zeiten der politischen Radikalisierung (1920/30)

Die Radikalsierung von Jugendlichen, um die man sich Anfang der 1930er sorgte und der man mit den verschiedenen Erlassen entgegen treten wollte, vollzieht sich dann unter der NS-Herrschaft ab Mitte der 1930er schnell.

Der Erlass kehrte sich ins Gegenteil um. Zur Meldung stehen nun politisch linke Aktivitäten und die Mitgliedschaft in der HJ wird zunächst erwünscht und schließlich verpflichtend. Schüler, die aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen nicht Mitglied werden können oder wollen werden zunehmden ausgegrenzt. Davon bleibt schließlich auch die Musterschule nicht verschont.

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Die Musterschule und ihre Schüler im Spiegel des politischen Umbruchs 1930-33

Weimarer Republik

10.6.1930

Nachdem an hessischen Schulen zunehmend politische Radikalisierung von Schülern beobachtet wird, weist ein Schreiben vom Provinzialschulkollegium an die Direktoren der höheren Schulen, dass Schülern per Beschluss verboten werden soll in republikfeindliche, insb. rechte Organisationen einzutreten.

9.9.1930

Erst auf eine erneute Aufforderung hin, meldet der Direktor der Musterschule solche „Maßnahmen seien [an der Musterschule] nicht erforderlich, es gäbe keine Anlässe.”

30.12.1930

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