Es war einmal an einem verschneiten Berg, da zog eine Gruppe tapferer Anfänger aus, um das Skifahren zu erlernen. Sie hatten bunte Jacken, klappernde Skier und großen Mut – doch der Berg lächelte geheimnisvoll.
Kaum hatten sie die Bretter angeschnallt, geschah das Unvermeidliche: Einer stolperte, der nächste fiel, und bald lagen alle im Schnee, wie Dominosteine im Zauberwald.
Hoch oben im Lift verlor jemand einen Skistock, der leise klirrend in die Tiefe verschwand. Der Berg nahm ihn an und schwieg.
Die Anfänger aber fürchteten sich nicht. Sie fuhren mutig viele rote Pisten hinab. Manchmal verließen sie sogar den Weg ganz und glitten offpist durchs Gelände, wo Schneehubbel zu kleinen Hügeln wurden, über die sie hüpften wie junge Rehe – nicht immer elegant, aber mit viel Gelächter.
Am Tellerlift jedoch prüfte der Berg sie erneut. Einige verloren das Gleichgewicht und fielen sanft in den Schnee, während der Teller weiterzog, als sei nichts geschehen.
Plötzlich blieb ein Lift stehen, und ein kleiner Schneesturm zog auf. Flocken tanzten um die Anfänger, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen.
Am Ende des Tages kehrten sie müde, frierend und glücklich zurück. Sie konnten es kaum erwarten am nächsten Tag wieder den Zauber der Berge zu erfahren.
Skigruppe Werner: Emma, Filip, Aimé, Mia, Alex, Aaron, Clemens, Andrea, Nelly, Alma, Noemi

