Amnesty International – Briefe für die Freiheit

Im Moment gibt es so viele gesellschaftliche Themen, die uns alle beschäftigen und die uns auch nicht selten persönlich berühren. Im Rahmen des PoWi-Unterrichts hat sich die Klasse 10c mit Frau Drebes mit den Menschenrechten auseinandergesetzt und am Briefmarathon der Menschenrechtsorganisation Amnesty International teilgenommen.

Gemeinsam haben wir 176 Briefe geschrieben für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Denn viel zu oft  werden die Menschenrechte, für die sich Amnesty unermüdlich einsetzt, verletzt. Auf der ganzen Welt werden Staatskritiker verschleppt, Aktivisten, Menschenrechtler, Umweltschützer zu Unrecht jahrelang verhaftet. Vielen Verurteilten drohen Folter und sogar die Todesstrafe, weil sie die Menschenrechte verteidigt haben. Die Menschenrechte, die wir in unserem Land als selbstverständlich erachten und die in der ganzen Welt verteidigt werden sollten. Deshalb haben wir unsere Stifte erhoben und unter anderem die Regierungen der Türkei, von Chile, Myanmar, Kolumbien und Burundi aufgefordert, sich an die von den Vereinten Nationen erklärten Menschenrechte zu halten. Damit setzen wir ein Zeichen gegen grausame Ungerechtigkeiten und für die Menschenrechte!

Auch die Q3 hat an der Aktion teilgenommen und so sendete die Musterschule insgesamt über 200 kleine Rufe in die Welt, die hoffentlich nicht ungehört bleiben. Die Briefe wurden von Amnesty gesammelt und unter anderem an die oben genannten Regierungen geschickt, die aktiv gegen die Menschenrechte verstoßen. Je mehr Briefe geschrieben werden, desto lauter wird der Ruf.

Amnesty konnte in den vergangenen Jahren sogar einzelne Erfolge feiern und Menschen vor der Todesstrafe retten. Hoffnung auf Gerechtigkeit bleibt immer: Jeder von euch kann sich hier über die Aktion informieren und sich für die Menschenrechte einsetzen Der Amnesty-Briefmarathon 2020.

Elias Neuwirth, Klasse 10c