Leistungskurs Deutsch zu Besuch im G.-B.- Literaturmuseum in Goddelau

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Den 1. [März 2017] ging der Lenz-Kurs vom Bahnhof Riedstadt-Goddelau gen Büchnerhaus.

Die Landschaft des Rheingrabens im Nebel, die Straßen Goddelaus graues Gestein. Es war nasskalt.

Endlich das Porträt von Georg Büchner auf  pinkfarbenen Flaggen des Literaturmuseums.

Der Museumsdirektor, ein Herr Brunner, hielt sodann,  an einem alten Holzschreibtisch in Büchners Geburtshaus sitzend, einen Vortrag über die Familie des Dichters und beschrieb, erklärte, erläuterte und erörterte sodann die Stationen des kurzen Lebens des Georg Büchner von Goddelau, seinem Geburtsort,  nach Zürich : Des Medizinstudenten in Straßburg,  des politischen Aktivisten in Gießen, des von der Kerkerangst Gepeinigten in Darmstadt sowie, nachdem er seine Agitationsschrift Der hessische Landbote verfasst hatte, des Geflüchteten in Straßburg, wo er die Komödie Leonce und Lena und die Erzählung Lenz schrieb, Romane von Victor Hugo übersetzte und seine naturwissenschaftlichen Studien zur Barbe betrieb; des Dozenten an der republikanischen Universität in Zürich, wo er neben dem Skalpell auch die Feder in die Hand nahm und den ersten Antihelden der deutschen Literatur erschuf:  „Woyzeck“.  Schließlich des jungen Dichters Tod an einer Typhuserkrankung, erst 23 Jahre alt.

Unter der Rubrik „Fächer / Deutsch“ der Homepage der Musterschule findet man die am Exkursionstag entstandenen Büchner-Porträts.